ScaleOFF ist ein B2B-Dienst. Gemäß §1 unserer AGB richtet sich ScaleOFF ausschließlich an Unternehmer im Sinne des §1 KSchG (Konsumentenschutzgesetz). Mit Abschluss eines Abonnements bestätigt der Kunde, im Rahmen seiner gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit zu handeln.
Das Fern- und Auswärts-Geschäfte-Gesetz (FAGG), das das EU-weite Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge regelt, gilt ausschließlich für Verbraucher — nicht für Unternehmer. Unternehmer haben daher gegenüber ScaleOFF kein gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht.
Sollte im Einzelfall dennoch ein Verbraucher (entgegen §1 unserer AGB) einen Vertrag abschließen, gilt Folgendes:
Gemäß §18 Abs. 1 Z 13 FAGG (österreichische Umsetzung von Art. 16 lit. m der EU-Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU) erlischt das Widerrufsrecht bei digitalen Dienstleistungen, wenn:
ScaleOFF beginnt mit der Leistungserbringung unmittelbar nach Vertragsschluss: Der Zugang zur Plattform, zu den KI-Agenten und zur Datenspeicherung wird sofort nach Zahlungseingang freigeschaltet. Eine Wartezeit oder verzögerte Aktivierung findet nicht statt.
Der Kunde stimmt im Checkout-Prozess der sofortigen Ausführung ausdrücklich zu und bestätigt, zur Kenntnis genommen zu haben, dass er damit sein etwaiges Widerrufsrecht verliert.
Folgender Hinweis muss im Checkout-Prozess als Pflicht-Checkbox aktiv bestätigt werden, um den Ausschluss des Widerrufsrechts rechtssicher zu gestalten:
Hinweis: Diese Checkbox ist im Stripe-Checkout aktuell noch nicht implementiert. Sie sollte vor dem öffentlichen Launch aktiviert sein.
Auch ohne gesetzliche Verpflichtung gewährt ScaleOFF in begründeten Einzelfällen auf Anfrage eine freiwillige Kulanzlösung. Wenden Sie sich innerhalb von 7 Tagen nach Vertragsschluss per E-Mail an [IHRE-EMAIL], wenn Sie mit der Leistung nicht zufrieden sind. Wir prüfen jeden Fall individuell.
Diese Kulanzregelung begründet keinen Rechtsanspruch und gilt nicht bei Verstoß gegen die AGB.